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Grünlandmaßnahmen weiter beliebt

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Die Nachfrage nach den Öko-Regelungen hat auch 2026 zugenommen. Wie aus den vom Bundeslandwirtschaftsministerium veröffentlichten vorläufigen Antragszahlen hervorgeht, war der Anbau vielfältiger Kulturen die beliebteste Maßnahme; gegenüber 2025 legte der Flächenumfang um 14% zu. Zunehmend nachgefragt werden auch Regelungen für Dauergrünland, hier wurden Zuwachsraten zwischen 5 und 14% verzeichnet.

In ihrem möglicherweise vorletzten Jahr ist die Nachfrage nach den Öko-Regelungen (ÖR) weiter gewachsen. Das zeigt die Auswertung der vorläufigen Antragszahlen für 2026, die das Bundeslandwirtschaftsministerium vorgelegt hat. Gefragteste Maßnahme ist wie schon 2025 Öko-Regelung 2, die im Antragsjahr den Anbau von mindestens fünf verschiedenen Hauptfruchtarten vorsieht. Zum Stand vom 15. Juni waren laut Ministerium rund 3,0 Mio. Hektar anvisiert, das waren 369.000 Hektar oder 14% mehr als im Vorjahr.

 

Nach wie vor steigender Beliebtheit erfreuen sich auch Maßnahmen auf Dauergrünland. Hier ist erneut ÖR 5 am populärsten. Die maßgeblichen Kennarten dürften auf 2,4 Mio. Hektar erfasst werden; das wären 13% mehr Fläche als noch 2025. Für die Extensivierung von Dauergrünland im Rahmen von ÖR 4 sind 1,5 Mio. Hektar vorgesehen, 2025 waren es 67.000 Hektar weniger gewesen. Im Vergleich dazu unbeliebt sind Altgrasstreifen auf Dauergrünland - ÖR 1d. Zwar hat die beantragte Fläche gegenüber dem Vorjahr um 14% zugelegt, allerdings bleibt der Gesamtumfang mit 12.600 Hektar marginal.

 

Den relativ größten Flächenzuwachs verzeichnet im laufenden Antragsjahr mit 105% ÖR 3 - Agroforst. Mit insgesamt nur 311 Hektar verbleibt die Maßnahme allerdings in ihrer Nischenrolle. Noch weniger von Bedeutung sind lediglich die im Rahmen von ÖR 1c geförderten Blühstreifen auf Dauerkulturen, für die 2026 nur 31 Hektar beantragt wurden. Schrumpfen dürfte 2026 der Umfang der über die Öko-Regelungen 1a und 7 geförderten Fläche. Mit Anträgen für 307.000 Hektar nicht produktives Ackerland wurde der Vorjahreswert um rund 3% verfehlt. Für die Förderung von landwirtschaftlichen Flächen in Natura-2000-Gebieten wurden 1,4 Mio. Hektar und damit 3% weniger als im Vorjahr angemeldet.

 

Im Vergleich zu den Öko-Regelungen gering fallen die Veränderungen bei den anderen Direktzahlungen aus. Sowohl bei der Einkommensgrundstützung als auch der Unterstützung für Junglandwirte entspricht der Flächenumfang 2026 weitgehend dem Vorjahr. Während die Zahlungen für Mutterkühe, -schafe und -ziegen im Vorjahresvergleich um 2 beziehungsweise 3% zulegen sollen, dürfte die Umverteilungseinkommensstützung um 1% geringer ausfallen. AgE

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